Aktuelles
Donnerstag, 29. Juli 2010
Unsere 5-Tage-Fahrt an die Mosel

Die Sportler und Sportlerinnen der Reha- und Behindertensport-Abteilung starteten am Montag, 14.06.2010 – morgens 7 Uhr – mit dem Bus Richtung Wintrich an der Mosel. Nach ca. 2 Stunden Fahrt wurden wir vom Busfahrer Mario Salge der Firma Schmidt aus Wolfenbüttel mit einem Superfrühstück überrascht. Wir genossen Kaffee, belegte Brötchen, 2 Sorten Kuchen und als Abschluss ein Glas Sekt. Fröhlich gestimmt machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Koblenz. In Koblenz angekommen bestiegen wir am Deutschen Eck einen Rheindampfer zu einer 1-stündigen Rundfahrt auf Rhein und Mosel. Nach der Weiterfahrt mit dem Bus erreichten wir gegen 17 Uhr den Weinort Wintrich, dort erwartete man uns bereits. Begrüßt wurden wir mit einem Glas Wein, nach Erhalt der Zimmerschlüssel bereiteten uns auf das Abendessen vor. Diesen Tag be- schlossen wir mit einem kleinen Rundgang durch die Weinberge.
Am nächsten Tag stand eine Weinprobe auf dem Programm. Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir auf schmalen Straßen durch die Weinberge nach Reil an der Mosel. Dort stand unserem Busfahrer Mario ein Härtetest bevor. Er musste den 14 Meter langen Bus, besetzt mit 48 Personen, durch enge Gassen zum Weingut Dauns“ Am Heißen Stein“ steuern, was ihm hervorragend gelang. Empfangen wurden wir von der Weinbauerfamilie mit einem Glas Prosecco und Brezeln und erhielten kleinen Einblick in den Weinbaueralltag. Mit einem Bollerwagen voller verschiedener gekühlter Weine unternahmen wir bei herrlichem Wetter mit Jutta und Emil Dauns einen Spaziergang durch den Weinberg „Zum heißen Stein“. Auf einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Mosel machten wir eine Rast und verkosteten den mitgebrachten Wein. Der Weinbauer beantwortete viele Fragen zum Weinanbau direkt vor „ Ort am Weinstock“. Nach Rückkehr erwartete uns eine zünftige Brotzeit mit nochmaliger Weinverkostung, beschlossen wurde der Aufenthalt mit einem Rundgang durch die Weinkeller. Der Besuch bei der Familie Dauns wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben. Als nächstes stand ein Halt in Bernkastel-Kues auf dem Programm. Mit einem Bähnle unternahmen wir eine Rundfahrt durch den romantischen Ort und durch die angrenzenden Weinberge. Anschließend brachte uns Mario zurück nach Wintrich zum Abendessen. Der 3. Tag begann, wie immer, mit einem guten Frühstück. An diesem Tag fuhren wir in das historische Trier, einem der schönsten Orte an der Mosel. Unterwegs stieg ein Reiseleiter zu, der uns sehr interessante Beiträge über die Moselregion und den Weinbau vermittelte. Auch während eines Rundganges durch Trier konnte er uns vieles erklären, von der Römerzeit bis heute, u.a. wissen wir jetzt, dass die Stadt Trier älter ist als Köln. Zurück befuhren wir die Moselhochstrasse. An einem ganz besonders schönen Aussichtspunkt, mit Blick auf 2 Moselschleifen, machten wir Kaffeepause und genossen den von Mario spendierten "überdimensionalen" Bienenstich! Aber das war an diesem Tag noch nicht alles, zurück im Hotel erwartete uns ein Unterhaltungsabend mit einem moseltypischen Büfett. Eine Alleinunterhalterin und die Wirtin sangen und sorgten zusammen für Stimmung. Der Funke sprang über, alle haben mitgesungen und geschunkelt. 3 Sänger vom Shantychor aus unserer Gruppe brachten mit ihrer Gesangseinlage die Stimmung zum Kochen! Mit einer Polonäse durch die Gasträume ging dieser lustige Abend zu Ende. Wir verbrachten einen herrlichen Tag an der Mosel.
Nach dem schönen Wetter der vorausgegangenen Tage begleitete uns auf der Fahrt nach Luxemburg, zu der wir am 4. Tag gestartet sind, vormittags ein leichter Regen. Das Herzogtum Luxemburg ist bekannt durch die über 100 ansässigen Banken und Bankfilialen. Eine Reiseleiterin kannte sich in der Stadt Luxemburg sehr gut aus und konnte uns Interessantes über die historische Altstadt erzählen. Auf der Rückfahrt durchfuhren wir felsige Waldgebiete mit tiefen Schluchten. Dieses Gebiet diente bereits als historische Filmkulisse. Unser nächster Stopp war der Ort Wasserbillig, dort ist ein Supermarkt am anderen und Tankstelle an Tankstelle. Na, warum wohl – Grenzgebiet zu Deutschland! Entlang der Mosel fuhren wir zurück ins Hotel zum Abendessen.
Das letzte Frühstück vor unserer Heimreise hat uns noch einmal gut geschmeckt. Wir verabschiedeten uns von der Mosel und fuhren nach Bonn. Dort besuchten wir das Haus der Geschichte und schwelgten in Erinnerungen. So manches kam uns bekannt vor, hatten wir doch vieles in den letzten Jahrzehnten selbst miterlebt. Dank unseres Fahrers verlief die Rückreise nach Wolfsburg ohne Zwischenfälle. Gesund und mit vielen neuen Eindrücken erreichten wir gegen 19 Uhr unser Ziel am Theaterparkplatz.
Montag, 22. Februar 2010
Abteilungsversammlung am 13.02.2010
Auf ein erfolgreiches Jahr 2009 kann die Reha- und Behindertensport-Abteilung zurückblicken – so die Bilanz bei der Jahreshauptversammlung.
Abteilungsleiter Hans Hofmeister fasste die Aktivitäten der Abteilung in einem interessanten Rückblick zusammen. Die gute finanzielle Situation stellte er in einem ausführlichen Finanzbericht dar. Der ausführliche Sportbericht über die Erfolge der Kegler, der Bossel- und Zeitlupenballmannschaft wurde von Christian Jünemann erstellt und vorgetragen. Den Bericht über die guten Ergebnisse des Schwimmers Martin Müller stellte der Fachwart Schwimmen Horst Hartwig zusammen. Herr Hartwig war durch Krankheit verhindert, so wurde der Bericht von Hans Hofmeister verlesen. Ursula Erdmenger zeichnete 26 Sportlerinnen und Sportler, die die Sportabzeichenprüfung erfolgreich absolvierten, mit Urkunden und Präsenten aus, außerdem wurden 3 Familiensportabzeichen verliehen. Langjährige Mitglieder konnten mit Anstecknadeln und Urkunden ausgezeichnet werden.
In diesem Jahr stand die Wahl der Abteilungsleitung an. Wieder gewählt wurde Hans Hofmeister als Abteilungsleiter, sein Stellvertreter ist Horst-Dieter Müller, gewählt wurde Silvia Hofmeister als Kassen- und Pressewartin sowie Barbara Aschenborn als Kassenprüferin. Neu in die Abteilungsleitung ist Günther Meier als Sportwart gewählt worden. Für die Teilnahme an der Delegierten-Versammlung am 23.04.2010 wurden 6 Delegierte und 3 Ersatzdelegierte gewählt.
Ausblick auf 2010
Die Abteilung ist Ausrichter der Landesmeisterschaft Kegeln Schere und Classic Einzel am 10.04.10 auf der Kegelanlage in Wolfsburg-Reislingen. Des weiteren werden wieder Sportlerinnen und Sportler an vielen Freundschaftsturnieren und Meisterschaften teilnehmen. Auch die Geselligkeit wird nicht zu kurz kommen, geplant sind Fahrten und verschiedene Zusammenkünfte.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Berlin ist eine Reise wert …

.. ganz besonders in der Adventszeit! Am 28.11.09 unternahmen wir im großen Reisebus der Fa. Schmidt, besetzt mit 55 Sportlern und Sportlerinnen unserer Abteilung, eine Tagesfahrt nach Berlin zum Weihnachtsmarkt und dem Besuch des Friedrichstadt-Palastes. Nach 1 ½ Stunden Fahrt servierte uns der Busfahrer das bestens bekannte und beliebte Frühstück mit belegten Brötchen, Kuchen und Kaffee. Das weihnachtlich geschmückte Berlin erreichten wir nach einer weiteren Stunde Fahrt.
Am Gendarmenmarkt hatten wir Gelegenheit zum Besuch des Weihnachtsmarktes, konnten dort eine Kleinigkeit essen und auch schon die ersten Geschenke einkaufen. Die weihnachtlich geschmückten Pagodenzelte stimmten uns auf die Weihnachtszeit ein. Gegen 15 Uhr holte uns der Busfahrer wieder ab, damit wir rechtzeitig die Vorstellung „Winterträume“ im Friedrichstadt-Palast, der größten Theaterbühne der Welt, erreichten. Gespannt erwarteten vor allem die Männer den Auftritt der 40 Tänzerinnen; die Kostüme und die Lichteffekte waren eine Augenweide für sich. Alle Möglichkeiten der größten und modernsten Showbühne Europas wurden in der Vorstellung gezeigt, Eislauf auf der Eisfläche, der Sprung ins Wasserbecken und die Höhe der Bühne beim Salto der Artisten der Dosov-Truppe. Bei den Vorführungen der mehrfach ausgezeichneten Artisten stockte uns der Atem. Es war einfach phänomenal.
Nach der Vorstellung fuhr der Fahrer, der sich in Berlin gut auskennt, mit uns über den Kurfürstendamm, die Straße Unter den Linden, beide Straßen in weihnachtlichem Lichterglanz, und zeigte uns andere Berliner Sehenswürdigkeiten. Auch bei dieser Tagesfahrt hatten wir den Wettergott wieder auf unserer Seite. Wie vom Busfahrer vorausgesagt, waren wir um 21.30 Uhr zurück in Wolfsburg. Dieser Tag wird uns allen lange in Erinnerung bleiben.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Besuch im Phaeno
Den Vorschlag des Phaeno, mit einer Gruppe unserer Abteilung dort einmal eine Besichtigung zu unternehmen, haben wir gerne angenommen. Da viele ältere Wolfsburger das Phaeno noch nie von innen gesehen hatten und sich auch gar nichts darunter vorstellen konnten, fanden wir sehr schnell Interessierte. Wir trafen uns Mittwoch, den 25.11.09, nachmittags mit 22 Personen zu einer Führung und anschließendem Kaffeetrinken. Wir erlebten u.a. den „Feuertornado“, durchschritten ein völlig dunkles Zimmer, gerieten in einem schrägen Zimmer aus dem Gleichgewicht und amüsierten uns köstlich, als unseren Sportlern „unter Strom die Haare zu Berge standen“. Es waren 2 sehr interessante Stunden, die Mitarbeiter des Phaeno haben uns viele Objekte gut erklärt. Das Kaffeetrinken an den schön gedeckten Tischen war ein netter Abschluss unseres Besuches im Phaeno.
Montag, 19. Oktober 2009
50 Jahre Reha- und Behindertensport
Die Reha- und Behindertensportabteilung des VfL Wolfsburg e.V. feierte am 26.09.2009 ihr 50-jähriges Bestehen, zu dem etwa 140 Sportler und Gäste der Einladung gefolgt waren.
Abteilungsleiter Hans Hofmeister begrüßte die Sportlerinnen und Sportler sowie die Gäste ganz herzlich. Vom Behindertensportverband Niedersachsen (BSN) war der Vizepräsident Karl-Heinz Mull angereist, der dort verantwortlich ist für den Bereich Breitensport. Er überbrachte Grüße und einen Gutschein.
Sehr gefreut haben wir uns über die Teilnahme des Oberbürgermeisters Rolf Schnellecke, der es sich nicht nehmen ließ, in einer kurzen Rede auf die Wichtigkeit des Reha- und Behindertensports hinzuweisen. Er überreichte Hans Hofmeister ein in Glas gefasstes Wappen der Stadt Wolfsburg.
Zur Feier erschienen waren auch Rainer Thiede, der Vorsitzende des Stadtsportbundes, der einige Worte an die Anwesenden richtete sowie Dieter Kuhfeld, Leiter des Geschäftsbereiches Sport und Bäder der Stadt Wolfsburg, der eine Stoppuhr als Geschenk überreichte.
Ebenso anwesend war Siegfried Thomas, Vizepräsident des VfL Wolfsburg und intern zuständig für diese Abteilung, der namens des Präsidiums einen Gutschein überreichte.
Auch gekommen war Frau Dr. Renate Makus vom Klinikum Wolfsburg, die die Herzsportler schon seit 1992 begleitet.
Nachstehend Auszüge aus der Historie der Abteilung:
Gegründet wurde die Abteilung am 20.09.1959 – sie nannte sich damals noch Versehrtensportabteilung – von sieben sportaktiven Kriegsversehrten, die sich durch Gymnastik fit halten wollten. Im Laufe der Zeit kamen weitere Bewegungsbehinderte mit Schäden aus Unfallfolgen usw. hinzu.
Durch gestiegene Mitgliederzahlen konnten immer mehr Sportarten wie z.B. Kegeln und Blindenkegeln, Bosseln, Schwimmen, das Zeitlupenballspiel, wie auch das Training und Ablegen des Sportabzeichens im Freizeit- und Leistungssport durchgeführt werden. In dieser Zeit wurde aus dem Versehrtensport der Behindertensport.
Im Leistungssport nahmen behinderte Sportlerinnen und Sportler erfolgreich an Wettkämpfen unter Behindertenbedingungen teil, so u.a. an Bezirks-, Landes- und Deutschen Meisterschaften.
Ab 1980 erfüllte die Abteilung die Voraussetzungen, um Rehasport betreiben zu dürfen. Seitdem wurden Übungsleiter ausgebildet, erforderliche medizinische Geräte beschafft und es begann die Zusammenarbeit mit den Ärzten und Ärztinnen des Klinikums Wolfsburg.
Hans Hofmeister stellte im Rahmen der Festlichkeiten einige langjährige und bis heute aktive Sportler vor. Es sind dies:
Paul Melzer, seit 46 Jahren Mitglied, Horst Hartwig, Mitglied seit 45 Jahren, Kurt Gerhardt, bereits 44 Jahre dabei.
Langjährige Mitglieder des VfL, die in die Reha- und Behindertensportabteilung wechselten, sind Liane Winter sowie Klaus-Dieter Wunderlich und Wolfgang Schmidt.
Alle erhielten ein kleines Geschenk.
Im Rahmenprogramm begeisterten die Cheerleader des VfL Wolfsburg die Anwesenden. Ein Stimmenimitator des Vereins „Wolfsburg hilft“, verblüffte mit seinem Aussehen und Vorträgen.
Hans Hofmeister bedankte sich ganz herzlich bei der Vereinswirtin Inge Murguz, die verantwortlich war für das hervorragende kalt/warme Buffet sowie die Dekoration in der Sporthalle.
Mit einem interessanten Motorradspiel und der Überreichung von Preisen für die Gewinner ging eine harmonische Feier zu Ende.
Fotos von dieser Veranstaltung finden Sie hier.
Montag, 29. Juni 2009
Die Radfahrprüfung für das Sportabzeichen

Am Sonntag, den 21.06.2009, wurde die Radprüfung für das Sportabzeichen durchgeführt. Morgens um 9 Uhr trafen sich Sportler und Sportlerinnen sowie 2 Begleiter und 3 Betreuer in der Nordstadt, um die lange Strecke, d.h. 10 km bzw. 20 km Radfahren, zu bewältigen. Jeder musste nach Alter und Geschlecht in einer bestimmten Zeit das Ziel erreichen. Das Wetter war für unser Vorhaben ideal, nur der Autoverkehr nimmt von Jahr zu Jahr zu. An Straßenkreuzungen standen unsere Betreuer und sorgten für sicheres Abbiegen der Radsportler. Alle 9 Teilnehmer, darunter 1 Schüler, unterboten ihr vorgegebenes Limit. Besonders hervorzuheben sind die Spitzenzeiten von Alzbeta Dolezal und Philipp Später, der als Schüler startete.
Für das frühe Aufstehen an dem Sonntag wurden den Betreuern zum Dank kleine Präsente überreicht. Das Sportabzeichen zu erwerben, ist seit mehr als 40 Jahren Tradition in unserer Abteilung. Für die in jedem Jahr fast 30 abgelegten Prüfungen zum Erwerb des Sportabzeichens wurden wir vom BSN Niedersachsen zum wiederholten Mal mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet.
Unsere Sportabzeichenabnehmerin Ursula Erdmenger hatte auch in diesem Jahr wieder alles gut im Griff und die gefahrenen Zeiten sorgfältig notiert. Sportabzeichen-Training und Abnahme – im Sommerhalbjahr - findet immer mittwochs, in der Zeit von 18 Uhr bis 19 Uhr im VfL-Stadion am Elsterweg statt.
Montag, 29. Juni 2009
Auf den Spuren der Kanzlerin ...

Trikottausch Überfall der Räuber
Die Uckermark und die Ruppiner Schweiz waren in diesem Jahr das Ziel unserer 5-Tage-Fahrt
Am 08.06.2009 – morgens um 7 Uhr – starteten 41 Sportlerinnen und Sportler mit dem Bus in Richtung Zechliner See. Nach ca. 2 Stunden Fahrt wurden wir vom Busfahrer Mario Salge der Fa. Schmidt aus Wolfenbüttel mit einem Superfrühstück überrascht. Wir genossen Kaffee, belegte Brötchen, 2 Sorten Kuchen und als Abschluss 1 Glas Sekt. Fröhlich gestimmt machten wir uns wieder auf den Weg. Am frühen Nachmittag starteten wir in Mirow zu einer Schiffsrundfahrt, vorbei an ausgedehnten Urlandschaften, die einmalig in Europa sind. Nach der Weiterfahrt mit dem Bus erreichten wir gegen 17 Uhr das Hotel „Gutenmorgen“ in Zechlin. Begrüßt wurden wir mit Akkordeonmusik und einem Aperitif. Bis zum Abendessen hatten wir noch Zeit, die Umgebung des Hotels zu erkunden.
Am nächsten Tag besuchten wir die Bundesgartenschau in Schwerin. Das Schloss, der alte Baumbestand des Parks sowie die weitläufige Anlage der Buga repräsentieren sich in einer harmonischen Einheit. Hin und wieder brauchten wir bei unserem Rundgang den Regenschirm.
Nach dem Abendessen begann ein Tanzabend mit Lifemusik. Außer uns war noch eine Reisegruppe aus Thüringen im Hotel untergebracht. Im Laufe des Abends, bei gelockerter Stimmung, gaben wir uns als Sportler aus der „Bundesligameisterstadt“ zu erkennen und stimmten Fußballlieder an. Das Ehepaar Nistroj erschien dann überraschend in den grünen VfL-Meisterschaftstrikots. Die Thüringer wurden aufmerksam und es kam mit einer 83-jähr. Dame zum Trikottausch und unter dem Beifall aller schließlich zum Verkauf des grünen Trikots an die Thüringerin. Beide Reisegruppen beendeten mit einer großen Polonaise den gelungenen Abend, wir haben uns alle prächtig amüsiert. Der nächste Tag war wieder voller Überraschungen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir am nächsten Tag nach Rheinsberg zu einer Schlossbesichtigung mit Führung und hatten noch genügend Zeit zu einem Stadtbummel oder zu einem Besuch des Hotels „Haus Rheinsberg“, das barrierefrei für Menschen mit Behinderung neu gebaut wurde. Gegen 13 Uhr bestiegen wir 2 Planwagen, die uns zurück zum Hotel brachten. Auf der Fahrt durch den Wald überfiel uns eine „Räuberbande“. Wir mussten die Planwagen verlassen, 3 Personen führten die Räuber ab und verschwanden mit ihnen im Wald, anschließend mussten wir zu einer Lichtung laufen, wo wir die 3, an einen Baum gefesselt, vorfanden. Nach einer Lösegeldzahlung wurden sie frei gelassen und die „Räuber“ luden uns zu einem Picknick im Wald ein. Das ganze Unternehmen hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Die Rückfahrt zum Hotel verlief dann ungestört! Der Abend wurde noch sehr lustig, Manfred Disterheft spielte Akkordeon und wir begleiteten ihn mit unserem Gesang.
Am Donnerstag war das Frühstück mal wieder gut wie gewohnt und wir starteten mit dem Bus zur kleinen Kirche im Grünen und dann weiter nach Templin. Gestärkt mit Marios Kaffee und Kuchen fuhren wir auf der Alten Eiszeitstrasse zurück zum Hotel. Nach dem letzten Frühstück im Hotel hieß es schon wieder Abschied nehmen. Die erlebnisreichen Tage vergingen viel zu schnell und wir befanden uns wieder auf der Heim-
fahrt durch das Mecklenburgische Land. Das Mittagessen – Würstchen und Kartoffelsalat - wurde uns aus der Bordküche serviert. Wohlbehalten trafen wir am Freitag gegen 16 Uhr in Wolfsburg ein. Es war wieder eine sehr schöne Fahrt und wir freuen uns schon auf die nächste Reise im Jahr 2010 an die Mosel.
Montag, 27. April 2009
Die Autostadt als Magnet
Die Autostadt ist ein Magnet für uns, wenn es heißt - wohin gehen wir frühstücken?
Mit 35 Sportlerinnen und Sportlern sorgten wir am 22.04.2009 – 8.30 Uhr – für Stimmung in der Autostadt-Lagune. Wie in den Jahren zuvor war auch diesmal das Frühstücksangebot reichhaltig und gut. Es wurde auf den Geburtstag eines Partners angestoßen und gesungen, die Autostadt und Abteilungsleiter Hofmeister überreichten kleine Präsente. Locker und in guter Stimmung gingen wir gegen 11 Uhr auseinander.
Donnerstag, 19. März 2009
Besondere Ehrung für Hans Hofmeister

Foto v. li. S.Thomas, H.Hofmeister, Dr. P.Haase
Hans Hofmeister mit der Ehrennadel in Gold des Behinderten Sportverbandes Niedersachsen e.V. ausgezeichnet
Nach der besonderen Auszeichnung durch die Stadt Wolfsburg ist Hans Hofmeister (75), Abteilungsleiter Reha- und Behindertensport im VfL Wolfsburg e.V., eine weitere große Ehre zu Teil geworden.
Im Auftrag des Behindertensportverbandes Niedersachsen e.V. verliehen ihm VfL-Präsident Prof. Dr. Peter Haase und Vizepräsident Siegfried Thomas die Ehrennadel in Gold für seine Verdienste bzw. seines engagierten Einsatzes im Behindertensport.
320 Mitglieder zählt diese Abteilung beim VfL Wolfsburg und seit 1991 wird sie von Hans Hofmeister geleitet. Angeboten werden neben dem Rehasport nach Verordnung wie Herz- oder Gefäßsport bzw. Wassergymnastik auch Schwimmen, Kegeln und Rollstuhlsport. Desweiteren führt Hans Hofmeister das Training und die Abnahme des Sportabzeichens für Behinderte durch. Auch die Organisation und Durchführung von Wettkämpfen, wie Deutsche Kegelmeisterschaften für Behinderte, Blinde und Sehbehinderte obliegt ihm.
„Wir hoffen, dass Hans Hofmeister dem VfL Wolfsburg noch viele Jahre als Abteilungsleiter erhalten bleibt“, so der Präsident des VfL Wolfsburg.
Donnerstag, 5. Februar 2009
Sportler- und Mitgliederehrung

Paul Melzer
Der VfL-Wolfsburg ehrte seine Sportler am 22.01.09 in der Sporthalle auf dem VfL-Gelände. Aus unserer Abteilung wurden zu der Veranstaltung Martin Müller und Dietrich Harder eingeladen. Unser Leistungsschwimmer Martin Müller nahm für seine Erfolge im Schwimmen die Ehrung entgegen und Dietrich Harder wurde für seine Leistungen im Kegelsport geehrt.
Unser immer noch aktiver Sportler Paul Melzer ist am 02.03.1963 in die damalige „Versehrtensport-Abteilung“ im VfL-Wolfsburg eingetreten. Er ist Unterschenkel amputiert und spielt mit diesem Handicap immer noch gern und gut Zeitlupenball. Außerdem nimmt er regelmäßig an der Wassergymnastik teil. Für seine 45-jährige Zugehörigkeit zum Reha- und Behindertensport wurde Paul Melzer am 29.01.2009 vom Präsidium geehrt.
Aus unserer Abteilung wurden außerdem für 25-jähr. Mitgliedschaft Barbara Aschenborn, Sascha Gerhardt und Andreas Zorn, für 30-jähr. Mitgliedschaft Dieter Reschke und für 35 Jahre Kirsten Wunderlich geehrt.
Wir gratulieren allen Geehrten und wünschen auch weiterhin viel Spaß beim Sport.
Rollstuhlsport beim VfL-Wolfsburg
Die Reha- und Behindertensport-Abteilung im VfL-Wolfsburg bietet für Rollstuhlfahrer bzw. Gehbehinderte, die nur vom Rollstuhl aus Sport betreiben können, Übungsstunden an. Teilnehmen können Interessierte aller Altersklassen. In der Turnhalle der Friedrich-von-Schiller-Schule, Wolfsburg, Walter-Flex-Weg findet dienstags in der Zeit von 16.30 Uhr - 18.00 Uhr Rolli-Sport statt. Betreut wird die Gruppe von ausgebildeten Übungsleitern.
Wer Lust und Spaß hat, sich in geselliger Runde mit Gleichgesinnten zu Übungen unter fachkundiger Anleitung zu treffen, erhält weitere Auskünfte bei Barbara Aschenborn (Tel. 0 53 61 / 77 38 56), Martin Müller (Tel. 03 90 02 / 4 49 77).
Im Notfall unverzüglich helfen
Von Günther Volker Preis Defibrillator angeschafft
Mit großer Freude konnte VfL Wolfsburg Abteilungsleiter Reha- und Behindertensport Hans Hofmeister seinen Herzsportlern das neue Gerät zur Lebensrettung präsentieren, der vom Preisgeld des Günter Volker-Preises, den die Abteilung im Sommer anläßlich des Niedersächsischen Sporttages in Hannover verliehen bekommen hatte, angeschafft wurde.
Dieser soll den 170 Herzsportlern, aber auch allen anderen Sportlerinnen und Sportlern in der neuen VfL-Sporthalle und auf dem VfL-Gelände im Notfall zur Verfügung stehen.
Beide Übungsleiter, Hans Hofmeister und Horst Dieter Müller, wurden an dem neuen Gerät ausgebildet und können auch weitere Übungsleiter in der Anwendung kompetent unterweisen, jedoch immer mit der Hoffnung verbunden, dass das Gerät nicht zum Einsatz kommen möge.
Die Herzsportgruppen trainieren in der VfL-Sporthalle, um ihre Gesundheit zu stabilisieren und ihren Herzmuskel wieder zu stärken.
Dies aber nicht nur unter fachkundiger Anleitung, sondern auch unter ärztlicher Aufsicht, denn immer ist ein Arzt zugegen, wie Dr. Albert Albrecht aus der inneren Abteilung des Wolfsburger Klinikums, der im Notfall den Sportlern zu Seite stehen kann. Mit der Anschaffung des Gerätes wurde ein großer Schritt getan, die Sicherheitslage für die Sportler zu verbessern und damit die Trainingsbedingungen zu optimieren.
Zeitlupenball was ist das?
Zeitlupenball ist eine dem Volleyball sehr artverwandte Sportart. Gespielt wird mit einem Ball, der einen Durchmesser von mindestens 30 cm hat und deshalb langsamer fliegt. Es geht hier wesentlich geruhsamer zu – darum vielleicht auch der Name Zeitlupenball.
Geeignet ist diese Sportart für körperlich Behinderte und für ältere Sportlerinnen und Sportler, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen, denen aber die herkömmlichen Ballsportarten doch schon etwas zu schnell geworden sind.
Mittwochabend
– Sportabzeichentraining und die halbe Currywurst
In den Sommermonaten treffen sich jeden Mittwochabend im Stadion am Elsterweg Sportlerinnen und Sportler, um für das Sportabzeichen zu trainieren und zu gegebener Zeit die Prüfung dafür auch abzulegen. Das Training an der frischen Luft und in der Gruppe macht Spaß und fit, wir würden uns wünschen, dass sich noch mehr Interessierte daran beteiligen. Unsere ausge-
bildeten Sportabzeichen-Abnehmer/Innen stehen jederzeit für Auskünfte bereit. Das Laufen, Springen und Werfen macht bekanntlich hungrig und durstig, deshalb ist in der Vereinsgast-
stätte mittwochs auch immer ein Tisch für unsere Gruppe reserviert.
Irgendwann kamen wir auf die Idee, nach dem Training eine halbe Currywurst mit Pommes zu essen. Inzwischen ist die halbe Currywurst das Erkennungszeichen unserer Gruppe geworden. Erstaunt waren wir, als uns die halbe Currywurst auch noch auf einem halben Teller serviert wurde – sehr zur Gaudi der übrigen Restaurantgäste. Am meisten hat sich Inge, die Wirtin der Vereinsgaststätte, über unsere erstaunten Gesichter und über den gelungenen Streich gefreut.




