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Ehrennadel in Gold an verdiente VfLerin verliehen

Für ihre großen Verdienste um den Behindertensport in Niedersachsen wurde die VfL Wolfsburg Übungsleiterin Barbara Aschenborn anlässlich der Abteilungsversammlung der Reha- und Behindertenabteilung vom Präsidium des Behindertensport Niedersachsen BSN feierlich mit der Ehrennadel in Gold geehrt.
Die Ehrung nahm der BSN-Bezirksvorsitzende Horst Böge gemeinsam mit VfL Wolfsburg Abteilungsleiter Hans Hofmeister vor. Dabei hoben beide hervor, wie engagiert und mit welchem persönlichen Einsatz Barbara Aschenborn sich seit vielen Jahren für den Behindertensport einsetzt. So war sie es, die 1991 als ausgebildete Übungsleiterin die Rollstuhlsportgruppe ins Leben rief, die sie seither gemeinsam mit Martin Müller führt. Aber auch zusätzlich war und ist sie in zahlreichen Ehrenämtern tätig. Lange Jahre war sie Abteilungspressewartin, Kassenwartin und im Moment hat sie das Amt des Kassenprüfers inne.
Alle Mitglieder der Abteilung, aber auch das Präsidium des VfL Wolfsburg danken und gratulieren der Geehrten und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg bei ihren verschiedensten Aktivitäten.

Große Ehrung für den VfL Wolfsburg

Hans Hofmeister

Günther Volker Preis für Reha- und Behindertensport

Anlässlich des Jahresempfangs des niedersächsischen Sports 2006 in der Sportakademie Hannover wurde der Günther Volker Preis - eine Auszeichnung für vorbildliche Entwicklung im Behindertensport in Niedersachsen - von Innenminister Schünemann und Prof. Umbach, dem Präsidenten des LandesSportbundes je zu gleichen Teilen an den VfL Wolfsburg und dem MTV Treubund Lüneburg überreicht.

Professor Umbach hob in seiner Ansprache hervor, wie engagiert sein Vorgänger im Amt, Günther Volker, sich in all den Jahren für den Sport der Behinderten eingesetzt habe, so dass dieser Preis seit 2002 alljährlich im Gedenken an diesen herausragenden Sportfunktionär für besonderes Engagement im Bereich Reha-, Gesundheits- und Behindertensport vergeben wird.

Der VfL Wolfsburg erhielt die Auszeichnung, dotiert mit 5000 Euro, für sein breites vielfältiges Angebot im Bereich Gesundheitssport, insbesondere in der Abteilung Reha- und Behindertensport, so dass der Abteilungsleiter Hans Hofmeister gemeinsam mit Präsidiumsmitglied Sybille Schnehage diese Ehrung in Empfang nehmen konnte.



Ehrung durch Prof. Umbach u. Innenminister Schünemann


Das Band an Angeboten im VfL Wolfsburg ist breit gefächert und erstreckt sich von Kinder- und Jugendsport bei motorisch förderbedürftigen Mädchen und Jungen über den Herzsport, die Wassergymnastik, dem Reha-Judo bis hin zur Aktion „weisse Speiche“. Gerade die vielseitigen Angebote ermöglichen allen Sportlern, genau die richtige Betätigung zu finden, natürlich verbunden mit medizinischer Betreuung und dem sozialen Kontakt, der in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.

Frau Volker, die Witwe des Preisnamensgebers, freute sich sehr darüber, gemeinsam mit den Offiziellen die Ehrung persönlich vornehmen zu können und wünschte den Preisträgern weiterhin viel Kraft für die Arbeit, insbesondere den zahlreichen Übungsleitern, die Woche für Woche, Übungsstunde für Übungsstunde dazu beitragen, dass die Sportler ein variables vielseitiges Übungsprogramm erfahren, welches den Spass am Sport und damit die Gesundheit auch weiterhin fördert.


Tag der Niedersachsen vom 01.-03.07.05

Der Tag der Niedersachsen war für Wolfsburg ein großes Ereignis und ein voller Erfolg. Die Stadt hat sich gut dargestellt und vor allem ihren Ruf als Sportstadt untermauert. Der VfL-Wolfsburg hat sich mit vielen Sportgruppen präsentiert. Wir HerzsportlerInnen haben auch unseren Beitrag geleistet und sind mit einem Kurzprogramm aus unserer Gymnastik auf der Sportbühne aufgetreten. Schwierig war es für die teilnehmenden 29 SportlerInnen insofern, da sich diese Sportgruppe aus 5 verschiedenen Herzsportgruppen zusammensetzte und auf der Sportbühne am 02.07.05 das erste Mal gemeinsam die Gymnastik unter Anleitung der Übungsleiter machte. Mit dabei war auch die begleitende Herzsportärztin, Frau Dr. Makus. Bei den Sportstunden der Herzsportler muss immer ein Arzt anwesend sein, genauso darf auch der Notfallkoffer sowie das Defi-Gerät nicht fehlen.

Alle Beteiligten haben ihr bestes gegeben. Auch das Publikum konnte sehen, dass es allen viel Spaß gemacht hat und applaudierte zum Ende der Aufführung kräftig.




Präsidiumsmitglied S. Thomas bei der Geschenkübergabe

In der Abteilung Reha/Behindertsport wird nicht nur Reha-, Leistungs- und Breitensport betrieben, sondern auch dem geselligen Miteinander kommt hohe Bedeutung zu.
So unternahmen z.B. 76 Sportler und Sportlerinnen mit ihren Partnern eine Tagesfahrt in die Filmstudios nach Babelsberg oder sie trafen sich zum alljährlichen Spargelessen in der VfL-Gaststätte. Es werden Klön-Nachmittage veranstaltet und es wird gegrillt.

Besonders gefeiert wurde der 80. Geburtstag des Urgesteins der Behindertenabteilung, von Helmut Potzka. Nach der Verleihung des Bundes-Verdienstkreuzes im Dezember 2003 war das Erreichen seines
80. Geburtstages für ihn ein weiterer Höhepunkt.

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Präsidiumsmitglied S. Thomas bei der Geschenkübergabe


Große Auszeichnung für Helmut Potzka

Helmut Potzka von der Behindertensportabteilung des VfL hat das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Im Auftrag des Bundespräsidenten Johannes Rau überreichte Oberbürgermeister Rolf Schnellecke diese hohe Auszeichnung. Er würdigte den jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz als stellvertretender Leiter, Leiter und seit 1972 als Übungsleiter für den allgemeinen Sport und das Schwimmen innerhalb der Behindertensportabteilung. Herr Potzka war Mitgründer einer Kinderschwimmgruppe und mit viel Engagement setzte er sich für den behindertengerechten Umbau des Hallenbades ein. Er half damit, die Lebenssituation und Lebensqualität behinderter Menschen zu verbessern. Jahrelang betreute er die Kriegsblinden-Kegelsportgruppe und nahm Sportabzeichen für Behinderte und Nichtbehinderte ab. Gemeinsam mit Dr. Amirpour gründete er 1980 eine Herzsportgruppe in der Behinder-tensportabteilung des VfL. Diese Abteilung öffnete sich auch für geistig und körperlich behinderte Kinder.